Das folgende Gedicht ist sehr persönlich.
Ich dichtete es an einem schlaflosen Abend,
schrieb es nieder am nächsten Tag.

Heut morgen, es war so um halb Acht,
Da bin ich aufgewacht.
Wem wohl mein erster Gedanke galt?
Das wirst du merken schon bald…

Ich gehe über eine Brücke,
die Sonne, sie spiegelt sich.
Das Geländer hat eine Lücke,
…und denk dabei an dich.

Ich schaue auf die Schienen, unter mir der Strom.
Die Sonne scheint hell am Himmel, es ist wohl um halb Vier.
Normalerweise sagt man: „Alle Wege führn nach Rom.“
Aber ich, ich sage heute: Alle Gedanken führn zu dir.

Gerade mal denk ich an dich.
Denkst du auch manchmal an mich?
Dann unsere Gedanken treffen sich,
Und währen ewiglich.

Und wieder tu ich denken an dich
– Ich hoffe ich nerve dich nicht?
Dir das zu sagen fällt mir nicht schwer,
Denn, du sollst wissen: Ich mag dich sehr.

Ich gehe durch den Wald, lausche den Vögeln;
Vorbei an einem See, wo andere Leute segeln.
Ich steh vor einer Wiese, bewunder die Blüten.
Die Gedanken mehrn sich bald, ich werd sie behüten.

Gerade mal denk ich an dich.
Denkst du auch manchmal an mich?
Dann unsere Gedanken treffen sich,
Und währen ewiglich.

Und wieder tu ich denken an dich
– Ich hoffe ich nerve dich nicht?
Dir weh zu tun liegt mir fern,
Denn ich hab dich gern.

Oft tu ich denken an dich,
Was du wohl gerade wirst machen?
Dann mein Ohr erinnert sich
An dein freundliches Lachen.

Gerade mal denk ich an dich.
Denkst du auch manchmal an mich?
Dann unsere Gedanken treffen sich,
Und währen ewiglich.

Nun ist es schon geworden Abend,
ich habe schon gebetet.
Ich hab gedankt für all die Gaben.
Nun hab ich meine Gedanken behütet.

Ein letzter Gedanke für heut,
Dann wird es auch für mich jetzt Zeit.
Ein letztes Mal denk ich an dich,
Bevor meine Augen schließen sich.