Glücklich ist der Mann, der nicht gewandelt in der Bösen Rat
Und nicht auf den Weg der Sünder getreten ist
Und nicht gehandelt hat nach der Spötter Tat,

Sondern seine Lust hat an dem Gesetz Jehovas, darauf gibt Acht,
Und mit gedämpfter Stimme in seinem Gesetz liest Tag und Nacht.

Und er wird gewiß wie ein Baum werden, gepflanzt an Wasserbächen breit,
Der seine eigene Frucht gibt zu seiner Zeit
Und dessen Laub, das welket nicht,
Und alles, was er tut, wird gelingen in hellem Licht.

Diese ersten Worte aus dem ersten Psalmenbuch
Legen sich in die Gedanken wie ein leuchtendes Tuch.
Und wenn ich nachdenke über einen stattlichen Baum,
Dann wird mir klar, dass dies ist kein Traum.

Eines Tages war da ein Apfel rund,
So ein Apfel, der ist ganz schön gesund.
Vor allem enthält er Samen, ganz klein,
Denn die müssen für neue Bäume sein.

Zur Herbsteszeit sinkt der Same in die Erd;
Dort er kalt und frierend werd.
Im Frühjahr dann für ihn kommt die Zeit,
Um zu zeigen sein erstes Blättlein, stolz und breit.

Der Schössling sich reckt gen Himmel empor,
Und bringt nach und nach noch mehr Blätter hervor.
Er wächst und gedeiht, wird groß und stark,
Denn irgendwann auch er einmal Blüten haben mag.

Dieses Pflänzchen, das wächst von allein
– Doch halt, stop – einige Dinge schon müssen gegeben sein!
Sonst kommt das Pflänzchen gar nicht voran,
Und irgendwann wird eingehen es dann.

Licht ist zum Keimen vonnöten gar viel,
Und auch das Wetter darf nicht sein allzu kühl.
Was auch wichtig ist, das ist gutes Wasser,
Damit die Wurzeln immer werden nasser.

So kann dann gefestigt werden der junge Baum,
Solange man ihm gibt auch genügend Raum.
Dann kann nicht mehr der Wind treiben sein Spiel,
Weil der Baum ist so groß wie der Baum,

Von dem der runde Apfel einst fiel.

Nun doch bitte einmal kurz darüber nachdenk,
Was das wohl bedeutet in übertragenem Sinn.
Ich dir nun ein paar Gedanken schenk,
In der Hoffnung, sie sind für dich ein Gewinn.

Die Wahrheit verbreiten, das tun wir gern,
Ganz so wie der Apfel mit seinem Kern.
Er fällt in die Herzen, dort geht er auf,
Und so nimmt die Liebe zu Jehova ihren Lauf.

Das Herz, es zeigt Blätter, immer größer und grün,
Und bald auch die ersten kleinen Blüten blühn.
Doch auch die Wahrheit, sie wächst nicht von allein;
Auch hier müssen manche Dinge gegeben sein.

Geistiges Licht wird zum Wachsen gebraucht,
Sonst schon bald das Pflänzchen aushaucht.
Lebendiges Wassser, empfangen kostenfrei,
Auf dass das Pflänzchen weiter gedeih.

So kann gefestigt werden der junge Baum,
Solange man der Wahrheit auch gibt genügend Raum.
Dann kann nicht mehr Satan treiben sein Spiel,
Weil der Baum so fest ist wie einst der Baum,

Von dem der Same der Wahrheit einst fiel.

Diese Gedanken über des Baumes Leben,
Die wollte ich dir einfach noch geben.
Einfache Worte, die stehen für sich,
Und zum Abschluss ich sage: ich denke an dich.