Ein kleiner glimmender Funken verblieb; ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich diesen winzigen Funken in meinem Herzen bewahre…

Heute morgen war der Himmel noch blau,
Ich hör noch dein freundliches Lachen.
Doch jetzt, jetzt ist der Himmel grau
Nach dem erfolgten Erwachen.

Einsam dreht das Pferd seine Runden,
Ich beobachte es dabei.
Das tu ich nun schon seit Stunden.
Vielleicht lass ich es irgendwann frei?

Ich geh in den Wald, verstummt sind alle Vögel,
Vorbei an dem See, heut seh ich keine Segel.
Ich steh vor der Wiese, geschlossen haben sich die Blüten,
Hier ist es finster und kalt, der Wind möge sie behüten.

Jetzt greif ich nach des Pferdes Zügel,
Öffne langsam des Gatters Riegel.
Ich sag dem Pferdchen Lebewohl,
Mein Herz ist leer, es ist hohl.

Meine Gedanken, sie tun sich verwirren,
Zu dir sich einige von ihnen verirren.
Dir wehzutun, das liegt mir fern,
Denn trotz allem: ich habe dich gern…

Nun ist es geworden wieder Abend,
Hab dem Schöpfer gedankt für seine Gaben.
Bevor meine Augen schließen sich,
Sagt mein Herz ganz leis: Ich denk an dich.