Lang ist’s her, dass ich ein Gedicht verfasst.
Gar nicht lang, dass ich an dich dacht.
Sollst nicht denken: „Nur wenn es ihm passt,
Dann er sich die Mühe macht.“

Nun am Abend, die Sonne ist bald verschwunden,
Die Raben ziehn einsam ihre Kreise.
Krächzend, rufend, andern sie bekunden,
Dass die Woche geht, still und leise.

Morgen nimmt uns wieder der Alltag gefangen
– Doch jetzt schon muss ich bangen.
Eigentlich ich wollt zuende führen diese Zeilen,
Leider muss ich mich nun beeilen.

Deshalb nur eine verkürzte Version
Eilt zu dir in Sauseschritten.
Du wirst wohl erkennen den ganz lieben Ton,
Dass ich dich dafür um Verzeihung möcht bitten.

Morgen hab ich wohl ein wenig mehr Zeit,
Dann geht das Gedicht wieder in die Breit.
Dies soll für heute genüge,
Ich denk an dich, wenn gleich schon im Bette ich liege.